Schlagwort: Triple A

Prey, Philip K. Dick und zerbrechende Spiegel

Philip K. Dick war ein Mensch, der problemlos eine ganze Woche verbringen konnte, ohne vor die Tür zu gehen. Vor allem, wenn der Autor von Minority Report und Träumen Androiden von elektrischen Schafen? an seiner Schreibmaschine saß. Die Nachbarschaft, seine Heimatstadt Santa Ana und Kalifornien zu verlassen, kostete ihn große Überwindung. Nur einmal in seinem Leben führte ihn eine Reise aus Nordamerika hinaus. Auf einer Konferenz in Frankreich sollte er einen Vortrag über sich selbst, seine Werke und seine Sicht auf die Welt halten. Als er auf dem Podium saß, erzählte er von einem Gedanken, einem Bild oder eher einer Idee, die ihn schon sein ganzes Leben verfolgte. Nämlich der surrealen Vorstellung von einem schwarzhaarigen Mädchen, das „irgendwann an meine Türschwelle kommt und mir sagt, dass die Welt, in der ich lebe, nicht wirklich ist.“

Von Michael Förtsch

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Alien: Isolation: Warum weniger manchmal mehr ist

Das 2014 erschienene Alien: Isolation war für viele Fans der Serie ein Hoffnungsträger. Mit dem Versprechen, sich am Design und der Atmosphäre des ersten Films zu orientieren, sollte die Schmach vorangegangener Videospieladaptionen überwunden werden. Die Entwickler von Creative Assembly hielten Wort. Trotzdem wurde das Horrorspiel kein kommerzieller Erfolg. Der Vorwurf vieler Spieler und Kritiker: zu lang, zu wenig Action. Dabei liegt gerade darin die Stärke des Titels!

Von Eric Heinecke

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