Wie versprochen einige Eindrücke zur seit vergangenem Dienstag für drei Wochen in Destiny eingeführten Sparrow Racing League. Da ich nach intensivem Marathontraining (Gutenberg-Marathon, ich komme!) rechtschaffen im Eimer bin und gerade immer tiefer mit dem MacBook auf dem Schoß im Sofa versinke, nur ein paar Sätze in aller Kürze:

Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  • Ich habe bisher doch mehr Zeit ins Sparrow-Racing reingesteckt, als eigentlich geplant. Denn die Gleiter-Rennen für sechs Piloten spielen sich wirklich gut, das Ganze hat durchaus einen gewissen Suchtfaktor. Es gibt Tore, durch die man fahren muss, um sein Tempo konstant hoch zu halten, außerdem Rampen, Hindernisse und die typischen Destiny-Gegner, die auf einen schießen. Man muss die Strecken auswendig lernen und sich Sekunde um Sekunde verbessern, um vorne mitzumischen. Ist ein bisschen so wie früher bei Ridge Racer für die erste PlayStation. Tipp für PS4-Spieler: Unbedingt L3 und R3 nutzen, um schnell links und rechts auszuweichen oder in Kurven abzukürzen.
  • Ab Rufstufe 3 bei der neuen SRL-Fraktion kann nach dem Rennen feiner Loot mit Items mit bis zu Level 320 droppen, das entspricht dem Niveau des Kingsfall-Hardmode-Raids. Eine feine Sache für Nicht-Raider oder Leute, die vom ewigen Raiden eine Pause brauchen.
  • Nett außerdem: Nach jedem Rennen gibt’s massig Seltsame Münzen, Lichtpartikel, diverse Shader etcpp. abzustauben. Außerdem spezielle Piloten-Rennausrüstung: Helme, Handschuhe, Brustteile, Stiefel, Klassen-Zeichen. Diese Rüstungsteile können einem teilweise Vorteile verschaffen, zum Beispiel mehr Ruf bei der SRL.
  • Die zwei Strecken auf Venus und Mars bieten ein überzeugendes Design nebst reichlich Abkürzungspotenzial und machen Laune, sind auf Dauer aber viel zu wenig. Da man etliche Rennen fahren muss, um die verschiedenen Lizenzen freizuspielen, wird’s irgendwann zwangsläufig monoton. Da kommt aber sicherlich in absehbarer Zeit noch mehr. Ich bin mir außerdem ziemlich sicher, dass Bungie die Sparrow-Rennen als regelmäßig wiederkehrendes Event einführt, genau wie das Eisenbanner oder die Prüfungen von Osiris.
  • Die S-Lizenz, also die höchste freispielbare Stufe, verlangt drei Siege. Schaffe ich wohl nie — ich werde irgendwie immer nur Zweiter oder Dritter. Nun ja, kommt noch.
  • Ich will unbedingt eine Ego-Perspektive! Das würde dem Ganzen einen Hauch von Wipeout verleihen.

Wer noch mehr wissen will: Ab zu buffed.

Ansonsten könnt ihr euch auch getrost das GamePro-Video zur Sparrow Racing League reinziehen, der Kollege Mirco Kämpfer zeigt darin eigentlich alles Wichtige. Außerdem mag ich seinen sächsischen Akzent.

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