Meine “Spielejournalist”-Reihe neigt sich vorerst dem Ende zu. Ich hatte sie nie auf eine bestimmte Anzahl von Themen festgelegt, sondern einfach das niedergeschrieben, was ich für wichtig erachtet habe. Ich schrieb beispielsweise über den Berufsmythos, Stress, Deadlines, Wertungen, Zahlungsmoral, Event-Journalismus oder den Freelancer und das System der Angst. Auch die schönen Seiten der Selbstständigkeit habe ich eingehend gewürdigt. Ich denke, ich habe alles Wichtige angesprochen – mal mehr, mal weniger ausführlich.

Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

Es gäbe es durchaus noch mehr zu sagen, denn ich hätte noch jede Menge Anekdoten und Insider-Informationen aus der Branche auf Lager, die aber a) vor allem nur Industrieveteranen wirklich interessieren dürften und b) aus Respekt vor den betreffenden Personen nicht unbedingt den Weg ins Netz finden müssen.

Bei so einigen Storys juckt es mich schon ziemlich in den Fingern, denn sie würden wahrhaft sensationelle Enthüllungen zutage fördern. Auch gäbe es noch das eine oder andere Tabuthema, über das Spielejournalisten /-redakteure nicht gerne reden, zum Beispiel – pssst – “Mock Reviews” oder Hofberichterstattung als Gegenleistung für besonders großzügige Spielepublisher. Aber mir ist nicht danach, den Finger auf die Wunden anderer zu legen; ich will auf spielejournalist.de nur über das schreiben, was mich wirklich interessiert und mich selbst betrifft.

In diesem Sinne: Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß mit den Einblicken in den Alltag eines Spielejournalisten. Sollte euch noch ein bestimmtes Thema, das innerhalb meiner Artikelreihe keine Beachtung fand, brennend interessieren, dann bitte einfach eine Mail an info(at)spielejournalist.de schreiben. Vielleicht hole ich das dann mal nach.

Ansonsten weiterhin viel Vergnügen mit spielejournalist.de!

(Aktualisiert am 29. Januar 2019)

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