*Trommelwirbel*

spielejournalist.de (früher “plassmag”) ist vor ein paar Tagen zwei Jahre alt geworden. Ich habe das Blog mehr aus einer spontanen Laune heraus aus den Weiten des WordPress- Kosmos gestampft, doch mittlerweile ist es für mich mehr als ein reines Spaßprojekt.

Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

Ginge es nach mir, würde ich sehr viel mehr Zeit in spielejournalist.de stecken; gerade die Spielejournalist-Rubrik benötigt mal dringend wieder ein Update. Zumal die Seite vor einem Relaunch mit neuem, besserem Responsive Design steht und anschließend keine reine WordPress-Schema-F-Installation mehr sein wird, sondern eine “richtige” Website, nur noch erreichbar unter der Domain www.spielejournalist.de. Die mich übrigens eine schöne Stange Geld gekostet hat.

Gute Überleitung: Ich sage es ganz ehrlich, der Relaunch geschieht nicht nur aus Lust an der Freude, sondern weil ich dieses Blog gerne in einem zumindest semiprofessionellen Kontext fortführen möchte — und auch nichts dagegen hätte, damit irgendwann ein bisschen Geld zu verdienen. Denn ich muss eine Familie in der Größe eines Handballteams ernähren (okay, abzüglich Torhüter — dafür plus drei Katzen), was bislang eben nicht mit spielejournalist.de geschieht, sondern ausschließlich mit der Arbeit meiner Medienagentur. Somit ist das Blog eine reine Herzensangelegenheit, für die mir aber bei durchschnittlich fünf bis sechs Arbeitstagen à zehn bis zwölf Stunden pro Woche schlichtweg Zeit und Energie fehlen. (Jaja, die Selbstständigkeit, der Stress, die Deadlinesdas System der Angst. Und so.)

Das finde ich allerdings mehr als bedauerlich, denn ich habe einfach große Lust, wieder selbst mehr über Spiele in all ihren Facetten zu schreiben. Mit Leidenschaft und Herzblut, ohne Kompromisse. Essays, Reportagen, Rezensionen ohne Wertungsballast; Nachrichten mit persönlicher Meinung statt reinem PR-Nachgebrabbel. Auch ein regelmäßiger Podcast sowie wöchentliche YouTube-Eskapaden sind denkbar. Das alles kostet aber, wie bereits gesagt, jede Menge Zeit, die ich nicht habe. Solange Zeit aber Geld ist, stehe ich also vor einem Dilemma.

Wie hier der schnöde Mammon fließen könnte, das ist noch nicht geklärt. Ob ich mir (und euch) Bannerwerbung antun muss, weiß ich noch nicht. Und ob so ein Flattr-Button der Weisheit letzter Schluss ist? Ich denke nicht. Aber mal sehen, das ist alles noch Zukunftsmusik.

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