Lange war ich nicht in Köln auf der Gamescom, dieses Jahr habe ich mir das (fast) volle Programm gegönnt. Schön war’s, anstrengend auch, also schön anstrengend, aber unterm Strich in jedem Fall eine tolle Messe.

Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

Völlig unreflektiert, während ich dezent übermüdet nebenher noch Sachen auspacke, Visitenkarten sortiere und Presskits downloade, ein paar persönliche Höhepunkte der vergangenen drei Tage in Köln (und eben fällt mir ein, dass ich meinen letzten Termin verschwitzt habe, ich wollte mir eigentlich noch Stronghold Crusader 2 anschauen. Sorry@Koch Media!).:

– Alte Freunde, (Ex-)Kollegen und Bekannte wiedersehen, gute Gespräche bei leckerem Essen führen, viel lachen, in Erinnerungen schwelgen, Zukunftspläne schmieden: Danke euch allen, es war mir ein Fest!

– Menschen treffen, mit denen man schon lange beruflich zu tun hat und dann feststellt, dass sie in echt mindestens genauso nett sind wie am Telefon, per E-Mail oder Skype.

– Messe-Invasion des plassma-Netzwerks.

– Der ehrliche Mann am Tresen im Business Center (Halle 4 oder 5, ich weiß es nicht mehr), der mir von dem Kartoffelsalat als Bockwurst-Beilage dringend abriet und mir so womöglich eine Magenverstimmung erspart hat. (“Warum soll ich Ihnen sagen, dass der schmeckt? Der ist total eklig. Ich muss nicht lügen, für mich ist das hier nur ein Nebenjob.”)

– Neue, interessante Leute kennenlernen, mit denen ich künftig sicherlich das eine oder andere aushecken werde. Stay tuned!

Evolve auf dem Xbox Media Briefing anspielen: Einer meiner Messe-Lieblinge.

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“Evolve”-Match unter Kollegen.

– Eine leidenschaftliche Diskussion zwischen zwei mir wohl bekannten Journalisten-Kollegen zum Thema “Journalistische Integrität versus Native Advertising“.

– Auf ein paar Spiele freue ich mich jetzt langsam so richtig. Zum Beispiel (in unbestimmter Reihenfolge): The Witcher 3, Splatoon, The Evil Within, Dragon Age: Inquisition, Far Cry 4, Grey Goo, Broforce, Elite: Dangerous, PES 2015, No Man’s Sky, Ori and the Blind Forest, Alien: Isolation, Forza Horizon 2, Bloodborne. Und noch auf ein paar mehr.

– Die Kölner Taxifahrer: Sehr nett und gesprächig. Die, die mich fuhren, hatten mit Computerspielen nichts am Hut. Sehr interessant, wie Nicht-Gamer die gamescom und den ganzen Trubel empfinden: “Das ist für mich totaler Irrsinn, wie die da wegen ein paar Spielen total ausflippen.”

– Spiele, die trotz teils lediglich nebulösem Trailer-Material Lust machen und wirklich was taugen könnten: Das neue Silent Hill (mit Norman Reedus, dem Daryl aus The Walking Dead!), Wild von Michael “Rayman” Ancel, das Horrorspiel Until Dawn und das Telltale-ähnliche Life is Strange.

Und jetzt ab ins Bett, ein wenig Schlaf nachholen. Sonst sehe ich bald aus wie die Zombies auf der wirklich feinen Dead-Island-2-Party von Deep Silver in der Wolkenburg. Apropos Zombies.

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