Offline-Turniere im Next-Gen-FIFA

Electronic Arts ist schuld an meinem WTF-Moment des Jahres 2013. Darum: FIFA 14, schon auf der PS3 eine tolle Fußball-Simulation, erscheint — zeitgleich zum jeweiligen Konsolen-Launch — für Xbox One und PlayStation 4 in einer grafisch deutlich besseren Version. Die ersten Freundschaftsspielen auf meiner Privat-PS4 spielen sich klasse. Ja, das ist Next Gen, das fühlt sich gut an.

Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

Doch dann möchte ich ein Turnier erstellen. Offline. So wie immer halt. Geht aber nicht. Ich kann die entsprechende Option einfach nicht finden. Denn EA hat sie in den Next-Gen-Fassungen ersatzlos gestrichen. Also nix mit Offline-Turnier — ein Modus, der eigentlich seit jeher zur “FIFA”-Standardausrüstung gehört, den ich stets mit meinen Freunden gespielt habe. Nada, das Geschehen soll in den Next-Gen-Umsetzungen vor allem online stattfinden.

Die Begründung kann man auf der EA-Website nachlesen: “Bei der neuen FIFA 14-Generation für Xbox One und PS4 haben wir uns dafür entschieden, den Turniermodus (der nur für einen sehr geringen Prozentsatz aller absolvierten FIFA 13-Partien verantwortlich war) nicht zu integrieren, um den Fokus auf die wichtigsten Bereiche und Modi des Spiels zu legen. Mit diesen Ressourcen und diesem Budget haben wir den Schwerpunkt auf viele andere neue Bereiche des Spiels wie Lebendige Welten, Stadien, Karrieremodus und die erweiterten Online-Saisons gelegt.”

FIFA 14 für die Next-Gen-Konsolen: Tolles Spiel -- eigentlich. Wenn denn die guten alten Offline-Turniere mit von der Partie wären.

FIFA 14 für die Next-Gen-Konsolen: Tolles Spiel — eigentlich. Wenn denn die guten alten Offline-Turniere mit von der Partie wären.

Vollkommen unverständlich, wie man diesen essenziellen Modus einfach weglassen konnte. Es entbehrt jeglicher Logik; diese Begründung ist komplett hanebüchen. Das geht gar nicht, EA, da muss ganz schnell ein Patch her. Das sehen zum Glück auch etliche andere Spieler so, die sich mit schwachen FIFA-14-Bewertungen auf Amazon und regem Protest in sozialen Netzwerken und Foren Luft verschafft haben. Ich bin gespannt, ob man bei EA bald zur Vernunft kommt und die Turniere zurückbringt.  

Schnellere Untote 

Liebes Telltale-Team, lasst euch für die kommenden Teile von The Walking Dead Season 2 bitte nicht so lange Zeit. Die erste Episode namens “All that Remains” ist klasse, aber eben auch sehr schnell durchgespielt; ich habe 109 Minuten gebraucht und mir dabei wirklich reichlich Zeit gelassen. Es nervt schon, dass ich die ganze Staffel auf einmal kaufen muss und jetzt wieder warten darf, bis es endlich mit Clementine und Co. weitergeht. Ich hasse warten. So ist das aber eben mit dem Episodenkonzept.

Dieses Problem hatte ich als Spätspieler mit der ersten Staffel nicht, die konnte ich jüngst — Weihnachtsurlaub sei Dank — mehr oder weniger in einem Rutsch durchzocken, den tollen DLC 400 Days inklusive. Immerhin musste ich für Season 2 dank einer Steam-Sonderaktion nur gut 17 Euro hinblättern.

clem

Clementine, wir sehen uns wieder! Hoffentlich bald…

Joel und Ellie gehören auf die PS4 

Ich will The Last of Us, mein persönliches Lieblingsspiel 2013, unbedingt für die PS4 haben, in einer aufgemotzten Deluxe-Ausgabe, gerne mit einigen Extras, zusätzlichen Charakteren und weiteren Story-Strängen. Wie PC Games berichtet, hat Entwickler Naughyt Dog eine PlayStation-4-Portierung weder bestätigt noch dementiert. Daumen drücken, das könnte was werden.

Hoffnung

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Arbeitet Naughty Dog an einer PS4-Portierung von “The Last of Us”?

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